Spanien 22.08. bis 19.10.2008

22. August 2008

Abfahrt zur Spanienreise

Zwischenhalt und Übernachtung in der Nähe von Genf und in Avignon.

Sonntag, 24. August 2008

Am Sonntagmorgen fuhren wir wenige Kilometer zirka 80 in die Camargue nach dem schönen und berühmten Ort der Zigeuner (Wallfahrtsort) Stes-Maries-de-la-Mer zum Camping le Clos du Rohne.  Der Ort ist überfüllt und es herrscht ein sehr grosser Fremdenverkehrsrummel!

Montag, 25. August 2008

Weiterfahrt über die Schnellstrasse und anschliessend Autobahn (Kosten 25 Euro) nach Spanien. Über Figueras erreichen wir unseren Zielort nach zirka weiteren 300 Kilometer, Sant Pere Pescador und unsern Camping Aquarius. Diesen Campingplatz haben wir vor zirka 30 Jahren mit Zelt und unsern Söhnen besucht. Dieser Platz ist grösser und noch schöner geworden. Hier wollen wir bis Sonntag bleiben, denn hier befinden sich die schönsten Strände der Costa Brava.

Dienstag, 26. August 2008

Geburtstag meiner "Allerliebsten" Alles Gute und herzlichen Glückwunsch!

Màgys Wunsch bei Sangria, bei feinem Essen und bei Strandaufenthalt an der Costa Brava zu feiern ging in Erfüllung. Am Morgen genossen wir ein Bad im Meer. Das Wetter ist schön, das Meer warm und das Essen gut, so leben wir zurzeit in unserem geliebten Spanien!

Eine Woche in Sant Pere Pescador

Wir verbringen den letzten Tag im schönen "Camping aquarius" in Sant Pere Pescador. Dies war eine wunderbare Woche am Strand der Costa Brava, schwimmen im Meer, sönnele im Sand, es war immer sonnig und warm. Heute besuchten wir Figueras und schauten dabei das Museum zu Ehren Salcador Dalis von aussen an, anschliessend die erste Paella in Sant Pere Pescador.

Weiter nach Barcelona (Gavà Camping 3 Estrella) 

31.08.2008

Am Sonntagmorgen ziehen wir weiter der Küste entlang nach Barcelona. Wir fahren mitten durch die Stadt der AV Diagonalstrasse entlang. Einmal und nie mehr?! (Darum keine Foto) Das Navigationsgerät führt uns perfekt auf der ganzen Strecke. Wir haben uns einen Campingplatz 12 Kilometer südlich von Barcelona ausgesucht. Wie zu erwarten sehr laut, Disco in der nähe bis 5 Uhr. Knallerei die ganze Nacht (Vogelabwehr?), starker Flugverkehr da Flughafen von Barcelona in der Nähe! Eine Stadtbesichtigung nicht möglich, da Probleme mit dem Hund (öffentlicher Bus und Bus Touristik).

Aufbruch wegen Lärm

01.09.2008

Wir sind früh  weitergefahren auf einer wunderbaren  Küstenstrasse. Unser Ziel war ein ruhiger und schöner Campingplatz in Cambrils (Camping Joan) dieser Platz wurde uns empfohlen.  Es ist wirklich ein schöne Gebiet, sehr gepflegte, kilometerlange Strandpromenade, schönes Meer, weite Sicht und schöne Stadt am Meer. Hier bleiben wir länger.Cambrils

5.9.2006

Der Camping in Cambrils ist 2,5 Kilometer vom Ort entfernt und nicht so sauber. Links und rechts gibt es Appartements wo weitere Touristen leben. Auf diesem Platz haben wir auch Schweizer angetroffen. Wir ziehen weiter nach Benicassim zum Camping Bontera. Ein sehr grosser Platz mit 500 Parzellen, sehr gepflegt und sauber, aber 400 Meter vom Strand entfernt und viele, viele Niederländer die den Winter hier verbringen.

Benicassim 

8.9.2008

Montagmorgen weiter über die Küstenschnellstrasse nach Oliva 74 Kilometer von Valencia entfernt. Camping Euro direkt am Strand, festhalten dieser Strand misst neun Kilometer. Er beginnt beim Hafen und läuft bis Denia.

Oliva (Besuch einer ehemaligen Arbeitskollegin)

10.9.2008

Heute besuchen wir eine ehemalige Vaudoise Arbeitskollegin, die in Spanien ein Haus gekauft hat und seit 2005 mit ihrem Mann in Ontinyent lebt. Ein sehr schönes Haus und grosses Grundstück mit toller Aussicht. Sie freute sich sehr an unserem Besuch und die Überraschung ist gelungen. Am späteren Nachmittag, gestärkt nach feinem Essen und gutem Wein (nochmals herzlichen Dank Trudy und Norbert) ging’s weiter zum zehn Kilometer entfernten Campingplatz Mariola in Bocairent. Mitten in der herrlichen Landschaft des Naturparks Sierra de Mariola in 1000 Meter Höhe gelegen. Anderes Klima, bessere Luft, herrlich wieder einmal  bei zirka 20 Grad zu schlafen.

La Marina (Unsere Enkel im Werbeprospekt??)

12.9.2008

Wir reisen weiter, die Sauberkeit entspricht nicht ganz unseren Vorstellungen. Fahrt durch wunderbare Landschaft  wieder zurück an die stark überbaute Meeresküste. Unser Ziel ist La Marina zum Camping International „La Marina“. An den Stränden von Elche, mitten in der Natur, ganz in der Nähe eines herrlichen, Naturbelassenen feinsandigen Strandes, der für seine Wasserqualität mit der blauen EU Flagge ausgezeichnet wurde. Die Überraschung, beim Prospekt besichtigen  entdecken wir Tim und Nick unsere lieben Enkel???

La Manga del Mar Menor (Hier wohnt Sepp Fanger)

17.09.2008

Unser heutiges Ziel ist La Manga del Mar Menor. La manga „der Ärmel“, ist eine zutreffende Beschreibung dieser Landzunge. Über 22 Kilometer erstreckt sie sich, ausgehend vom kleinen Ort Cabo de Palos, im Süden, bis zur Spitze, die Las Encanidadas genannt wird. Nur dort fliesst Wasser aus dem Mittelmeer ins Mar Menor. Bei Cabo de Palos misst La Manga noch gut eineinhalb Kilometer Breite, verjüngt sich aber nordwärts auf gerade mal 200 Meter.  Die Landzunge ist beinahe durchgehend bebaut.

In einem dieser unzähligen Häuser wohnt seit gut elf Jahren, mit seiner Frau Anna, der ehemalige Vaudoise Berater Sepp Fanger aus Sarnen.

Er freute sich sehr auf meinen Anruf und das anschliessende Treffen. Am 18.09. zeigte er uns mit seinem Auto ganz „La Manga“ mit einem Apero in seiner tollen Wohnung mit Meeressicht.

Der Campingplatz „La Manga“ liegt zwischen dem Mittelmeer und la Mar Menor. Es dürfte schwer fallen in, in ganz Spanien einen grösseren Campingplatz zu benennen. Über tausend Stellplätze, davon etwa 300 Feste, er erstreckt sich über einen Kilometer von der Rezeption bis zum Strand. (Viel zu gross für so kleine Schweizer)

Costa de Almeria

19.09.2008

Wir fahren weiter in eine staubtrockene Halbwüste. Trotz der widrigen äusseren Bedingungen wurde speziell der westliche Bereich der Costa de Almeria touristisch erschlossen. Aber mit Bedacht, schliesslich sollten  die Fehler anderer Küstenregionen, wie etwa ein hemmungsloser  Bau-Boom, hier nicht wiederholt werden. Was die Landschaft leider dennoch verschandelt, sind die Treibhäuser. Zwischen Almeria, El Ejido und Adra bedecken sie über Kilometer hinweg den staubigen Boden, nicht viel weniger als ein grosses Gestell mit vielen Quadratmetern Plastikplane darüber. Darunter wird all das Gemüse und Obst gezogen, dass wir Europäer ausserhalb der Saison verzehren wollen.

Etwa vier Kilometer westlich der Stadt Almeria machen wir auf dem Campingplatz La Garrofa für eine Nacht Station. Das terrassierte Gelände liegt in einer kleinen Bucht, direkt am Golf von Almeria.

Anschliessend logieren wir für ein paar Tage auf dem Camping Don Cactus in Carchuna Motril (Granada)

23.09.2009

Ihr glaubt es nicht, heute regnet es und ausgerechnet in der regenärmsten Gegend Spaniens.

Marbella (Urlaubsort für den Jet Set?)

24.09.2008

Unsere nächste Etappe führt uns nach Marbella an die Costa del Sol. Einen Stopp machen wir in Nerja, etwa 50 Kilometer vor Malaga. Malerische Gassen, und ein wunderbarer Blick auf die Küste vom „Balcon de Europa“ ziehen jedes Jahr Tausende von Touristen an. Wir fahren an Malaga vorbei und machen noch einen Halt  in Mijas, etwa 30 Kilometer vor Marbella. Auch von diesem weissen Dorf mit seinen verwinkelten Gassen hat man einen bezauberten Blick auf die Küste. Eine Attraktion sind die von Eseln gezogenen „Burro-Taxis“ für Rundfahrten. Wir quartieren uns auf dem Campingplatz Cabopino acht Kilometer vor Marbella ein.

Tarifa – südlichster Punkt

26.09.2008

Heute wollen wir unser vorgelegtes Ziel erreichen, wir fahren an Gibraltar und Algeciras vorbei bis nach Tarifa. Gut drei Kilometer hinter dem Ort befindet sich der Campingplatz Rio Jara. Die Berge Marokkos scheinen zum Greifen nahe. Südlicher geht es nicht auf dem europäischen Festland, wo der afrikanische Kontinent nur 15 Kilometer entfernt ist. Wegen der stetigen Winde  gelten die Strände ausserdem als Paradies der Windsurfer. Auch Cicco kommt voll mit Schwimmen und Springen bei diesen weitläufigen Sandstränden auf seine Rechnung. Nach 2747 Kilometer Ziel erreicht.

Ronda, spektakulär und schön

28.09.2008

Tarifa ist der Wendepunkt unserer Rundreise, die uns kurz vor San Roque ins Landesinnere nach Ronda führt. Dabei durchqueren wir mehrere Naturparks der gebirgigen Region bei teilweisem Regen und kühler Temperatur (20Grad) Unser Basislager richten wir auf dem gepflegten Gelände des Campingplatzes  El Sur in Ronda ein.

29.09.2008

Wir machen einen Rundgang durch die Stadt, Ronda selbst liegt auf einem Hochplateau und wird durch eine fast 100 Meter tiefe Schlucht zweigeteilt. Die dreibögige Brücke Puente Nuevo in architektonischer  Meisterleistung verbindet die beiden Ortsteile. Im neueren Stadtviertel befindet sich die älteste Stierkampfarena Spaniens. Während des ganzen Rundgangs hat man  immer wieder einen sagenhaften Blick in die Schlucht.

Granada

30.09.2008/01.10.2008

Unsere Unterkunft ist der Camping Sierra Nevada, den wir sehr lange gesucht haben, da er sehr schlecht ausgeschildert ist.

Granada hat eine ganze Menge zu bieten, mehr als man an einem Tag konsumieren kann.  Die Alhambra bleibt Pliechtprogramm  und ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Spaniens und gilt als bedeutendstes Bauwerk aus der Zeit  der arabischen Herrschaft auf der iberischen Halbinsel. Wir gönnen uns den Blick auf die Alhambra vom Aussichtspunkt Mirador San Nicolas aus und spazieren anschliessend durch die engen Gassen des Albicin hinunter ins Stadtzentrum.

Zurück zur Costa Blanca

2.10.2008

Zwischenhalt in Santa Pola Camping Bahia, sehr viele Nord- und Niederländer die hier überwintern.

3.10.2008

Auf der Weiterfahrt der Küste entlang, besichtigen wir noch Calpe und Denia. In Oliva machen wir einen Halt, auf dem Campingplatz den wir bereits kennen. Hier wollen wir noch möglichst lange die Sonne und Wärme geniessen.

Wildes Meer, Regen und Sturm

9.10.2008

Wir erleben jetzt das andere Meer, Wind und Regen peitschen 24 Stunden auf unser Wohnmobil am Strand von Oliva. Wir stehen zum Glück geschützt hinter den Dünen.

Der Wetterbericht verspricht für die nächsten Tage keine Besserung darum ziehen wir weiter, Richtung Norden auf den Camping Eden im Zentrum von Peniscola.

Immer noch Gewitter und bewölkt

12.10.2008

Peniscola liegt an der Costa del Azahar in einer leicht geschwungenen Bucht. Attraktiv ist die Stadt durch ihre schönen Strände und die Festung Castillon mit der komplett von Mauern umgebenen Altstadt.

Wegen schlechten Wetters ziehen wir morgen Montag weiter zur Costa Brava wo es besser sein soll. Die Temperatur ist aber immer noch 23 Grad.

Sant Pere Pescador

13.10.2008

Wir sind in Sant Pere Pescador wo unsere Spanienreise vor acht Wochen begonnen hat. Hier geniessen wir noch die Oktobersonne am schönen Strand vom Camping aquarius.

Jetzt zieht es uns nach Hause!

17.10 2008

Alles hat einmal ein Ende, das ist und bleibt immer so!

Wir fahren mit Zwischenhalt in St-Laurent-du-Pape, Camping La Carenne (Frankreich) nach Hause und werden so zirka am Sonntagabend 19. Oktober in unserer Heimat in Udligenswil sein.

 

 

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